Entstehung


Nach dem viel beachteten Film von Peter Sehr (1993), der sich der „Prinzentheorie“ verschrieben hatte, und der Aufsehen erregenden Genanalyse von 1996, die beweisen hat wollen, dass der Findling nicht der badische Erbprinz gewesen sein kann, waren die Polaritäten der Kaspar-Hauser-Forschung an ihrem bisherigen Maximum an Divergenz angelangt.

Dies war der richtige Zeitpunkt, mit einer zukunftsweisenden Arbeit zu beginnen, die nun nicht mehr in den möglichst ultimativen Beweis einer der Forschungsseiten investieren will, sondern den Quantensprung schafft, die vorhandenen Stellungsnahmen aus über 170 Jahren als Tatsache anzuerkennen und daraus das Phänomen Kaspar Hauser in seiner Weite zu verstehen.

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